Dr. med. Jens Duderstadt - Martin Trzeba

Fachärzte für Allgemeinmedizin


Ganzheitliche Therapieansätze

Viele Krankheitsbilder und Beschwerden lassen sich unter ganzheitlichen Gesichtspunkten heilen oder doch zumindest deutlich bessern.

Zunächst ist eine genaue schulmedizinische Abklärung Ihrer Beschwerden notwendig. Dann können wir Ihnen in einem ausführlichen Informationsgespräch (Überweisung oder Chipkarte) eine individuelle Behandlungsstrategie vorstellen, die Ihren persönlichen Beschwerden angemessen ist und den größtmöglichen Behandlungserfolg verspricht.

Ganzheitlich behandeln bedeutet, individuelle Belastungen, z.B. Umweltgifte, Elektrosmog oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten  etc. zu erkennen, zu beseitigen und die eigenen Selbstheilungskräfte des Menschen zu stärken und aufzubauen.

Und natürlich: Die Zusammenhänge eines "vernetzten" Organismus berücksichtigen.
So ist eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung immer ein Hinweis auf ein gestörtes Darmmilieu. Behandeln wir den Darm, heilt die NNH-Entzündung aus.
 

Nur ein gesundes Abwehrsystem garantiert einen gesunden Körper, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden, denn die ganzheitlichen Behandlungsmethoden haben nicht nur auf die Gesundung des Körpers einen Einfluß, sondern sprechen alle Ebenen des Menschen an:

Körper     -     Seele     -     Geist

Folgende Krankheits- und Beschwerdebilder sprechen auf diese Therapieform sehr gut an:

  1. Allergien, Neurodermitis, Asthma bronch., Nahrungsmittelallergien
  2. Reizdarm, M.Crohn, Colitis ulcerosa
  3. Erschöpfungszustände („burn out“), streßbedinge Erkrankungen,  Depressionen, Unruhe-,Angstzustände, Schlafstörungen
  4. Fibromyalgie, Rheuma, Arthrose, Bandscheibenvorfall, chron. Rücken- oder Gelenkbeschwerden
  5. Kopfschmerzen, Migräne, Schmerzzustände jeder Art, Trigeminusneuralgie
  6. Abwehrschwäche, rez. Infekte, Multiple Sklerose, chron. Sinusitis, rez. Harnwegsinfekte, begleitend bei der Krebsbehandlung
  7. ADHS, Entwicklungs- und Lernstörungen bei Kindern, Zappelphilipp
  8. Frauenkrankheiten, schmerzhafte Regel, Zyklusstörungen, Endometriose, Wechseljahrsbeschwerden, rez. Pilzinfektionen,  Kinderwunsch
  9. arterielle Durchblutungsstörungen, Schlaganfall, KHK, Hypertonie
  10. deg. Augenerkrankungen (Makuladegeneration, Durchblutungsstörungen, Netzhauterkrankungen)
  11. Akne, Schuppenflechte, Haarausfall, Nagelwachtumsstörungen
  12. Beschwerden nach Operationen (Narben, „Verwachsungen” etc)               

Elektrosmog und Gesundheit

Der Name „Elektrosmog“ leitet sich von den englischen Begriffen „smoke“(Rauch) und „fog“ (Nebel) ab und bezeichnet also etwas Undurchsichtiges, Geheimnisvolles,

Dahinter verbergen sich sog. Elektromagnetische Felder, denen jeder von uns in heutiger Zeit ununterbrochen ausgesetzt ist, allerdings in unterschiedlicher, wechselnder Stärke.

Als Quelle  kommen nicht nur alle Elektrogeräte des Haushalts (Babyphon, Fernseher, Radiowecker etc.) und die Installationselektrizität (Stromkabel in der Wand, Steckdosen, Lampen etc.) sondern in den letzten 20 Jahren auch und vor allem die hochfrequenten Sendeanlagen (FS – Sender, Handymasten, DECT- Haustelefone, UMTS, WLAN, Bluetooth, Mikrowelle, Radaranlagen, GPS u.a.) in Frage.

Als unterschiedliche Qualität unterscheiden wir Niederfrequenz (1 Hertz bis 30 Kilohertz), Hochfrequenz (30 Kilohertz bis 300 Gigahertz) und sog. Magnetfelder, die sich u.a. durch fließendem Strom, aber auch z.B. durch elektrostatische Aufladung ergeben.

Da jeder Mensch zudem – wie auch in anderen Lebensbereichen – eine unterschiedliche Sensibilität auf elektromagnetische Felder (EMF) besitzt (so wie es auch „Sprachgenies“, “Mathegenies“ oder „Künstlertypen“ gibt), kann es bei derselben Belastung durch EMF unterschiedliche Auswirkungen auf die einzelnen Mitglieder einer Wohngemeinschaft geben.

Problem: Wir Menschen besitzen keine Sensoren für EMF – Belastung (ähnlich wie bei Radioaktivität), werden also selbst nicht gewarnt, wie z.B. bei Lärm durch unsere Ohren.

In der Vergangenheit wurden viele wissenschaftliche Untersuchungen zur Auswirkung von EMF auf den menschlichen Organismus durchgeführt mit z. T. widersprüchlichen Ergebnissen.

Unzweifelhaft ist aber die Auswirkung auf folgenden Ebenen:

  1. Das Milieu des Darmes wird so verändert, dass die angestammte physiologische Darmbakterienbesiedlung Schaden nimmt, sie verändert sich, „falsche“ Bakterien und eventuell auch Pilze siedeln sich an.
  2. Folge: Sog. „Leaky gut- Syndrom“, die physiologische Darmschleimhautbarriere wird durchlässig, der Organismus mit Toxinen u. a. überschwemmt, Allergien, Stoffwechselveränderungen, Übersäuerung, Autoimmunerkrankungen können auftreten. Da die Bakterien auch entscheidend für unsere Vitaminversorgung und das sog darmschleimhautgestützte Immunsystem (ca. 80% des gesamten Immunsystems!)zuständig sind, treten Vitaminmangelzustände, Abwehrschwächen, bis hin zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Lactoseintoleranz etc) sowie Krankheiten wie colitis ulcerosa etc. etc. auf.

    Motto schon in der Antike: Die Gesundheit kommt aus dem Darm (oder negativ: Der Tod lauert im Darm )

  3. Über die Epiphyse und Hypophyse des Gehirns (Zirbel- bzw. Hirnanhangsdrüse) wird   das gesamte hormonaktive System beeinflusst (Schilddrüse, Thymus, Nebenniere, Fortpflanzungsorgane). Das Schlafhormon Melatonin wird nachweislich weniger produziert.
     
  4. EMF beeinflussen nachweißlich unser Zentralnervensystem.      
  5. Weniger Botenstoffe (Serotonin, Dopamin) führen zu nachlassender Denk- und Konzentrationsfähigkeit, Erschöpfungen, „Burnout“ können die Folge sein.

    Gleichzeitig lassen EMF am Schlafplatz den Menschen nicht richtig „abschalten“, sie regen unser Sympathikussystem an, d.h. wir schlafen vielleicht, sind aber immer noch auf „standby“, können nicht richtig „locker lassen“.

    Hier liegt auch der Schlüssel zur Entstehung chron. Krankheiten: Das gesamte vegetative Regulationssystem, das alle unsere unbewussten, eben vegetativen Abläufe im Körper steuert, wird blockiert. Wir reden hier von einem Heilhindernis, das durch seine Blockadewirkung nicht nur die Selbstheilung verhindert, sondern auch anregende Therapien, wie Akupunktur, Homöopathie, Osteopathie u.a. zur Erfolglosigkeit verdammt und damit für die Entwicklung von chronischen Krankheiten  maßgeblich verantwortlich ist.

Was tun?

Das Vorgehen muss wie immer individuell sein und besprochen werden.

Auf jeden Fall sollte aber im Schlafraum kein Elektrogerät am Netz, keine Metallgegenstände (Eisenbett, Wasserbett, Federkernmatratze u.a.) vorhanden sein.

Vermeidung von selbstproduzierter Hochfrequenz  (WLAN, DECT-Telefon, Mikrowelle u.a.)

Nur Elektrogeräte mit dreipoligem = (geerdetem) Stecker kaufen und benutzen.

Sprechen Sie uns an bei Fragen!

Weiterführende Literatur und Adressen:

Bürgerwelle e. V. www.buergerwelle.com

Verband Baubiologie www.verband-baubiologie.de

Harald Moritz, Elektrosmog, Shaker Verlag,
ISBN  978-3-8322-6454-3

Wolfgang Maes, Stress durch Elektrosmog und Strahlung,
ISBN 3-923531-25-7

Silvio Hellemann, Ständig unter Strom, ISBN 9-783940-392886

 

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